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NEUE SEITE – IK-Rechner

🆕️ update, neue Funktionen

Der Rechner kann

➡️ 6 Generationen übersichtlich erfassen,
➡️ den Inzuchtkoeffizienten und den Ahnenverlustkoeffizienten berechnen und eine
➡️ Ahnentafel mit Bildern erstellen.

Die Eingabe erfolgt bequem über eine Liste, bei *Klick* auf ein Eingabefeld wird das entsprechende Feld auf der Ahnentafel markiert, die in der Liste eingegebenen Daten erscheinen synchron in der Ahnentafel, das erleichtert die Orientierung.
Für die Hunde der ersten 4 Generationen können Bilder hinzugefügt werden.

Der Inzuchtkoeffizient (COI) wird nach Wright berechnet. Alle an der Berechnung beteiligten Ahnen werden farblich hervorgehoben, und die einzelnen Ahnenpfade werden detailliert aufgelistet. So ist nachvollziehbar, welche Hunde in welchem Umfang zum IK beitragen. Mehrfach vorkommende Ahnen ohne Einfluss auf den IK werden gesondert, schraffiert dargestellt.
Zusätzlich kann der Ahnenverlustkoeffizient (AVK) mit einer frei wählbaren Generationstiefe von 4-6 berechnet werden.

Zu jedem Hund lassen sich optional
🆕 ️Detailnotizen (z. B. Titel, Prüfungen, Gesundheitsergebnisse) hinterlegen. (Kleiner Button in der unteren Ecke des jeweiligen Eingabefeldes). Diese erscheinen in einer eigenen „Detail-Ahnentafel“ im PDF. Der PDF-Export umfasst:

Seite 1: klassische Ahnentafel mit Bildern

Seite 2: identische Ahnentafel mit Detailtexten (falls vorhanden)

Seite 3: Übersicht der berechneten Pfade, beteiligte Ahnen und Listen der Generationen 5 und 6

Alle Eingaben werden automatisch im Browser des Nutzers gespeichert und beim nächsten Besuch wiederhergestellt (Autosave).

Zusätzlich gibt es eine 🆕️ Stammbaum-Bibliothek:
Mehrere Stammbäume können unter frei wählbaren Namen lokal gespeichert, wieder geladen oder gelöscht werden – ideal für verschiedene Würfe oder Zuchtplanungen.

Der Rechner arbeitet komplett lokal im Browser: Es werden serverseitig keine Daten gespeichert.
Wer seine Ahnentafeln sichern oder mit anderen teilen möchte, nutzt hierfür den PDF-Export.

Neuer IK & AVK-Rechner für Züchterinnen und Züchter

Wir freuen uns, unseren neuen IK- und AVK-Rechner vorzustellen. Ich habe diesen Rechner entwickelt, um Züchterinnen und Züchtern die schnelle, flexible und präzise Berechnung von Inzuchtkoeffizienten (IK) und Ahnenverlustkoeffizienten (AVK) zu ermöglichen, unabhängig davon, ob die Ahnen im Zuchtbuchsystem vorhanden sind oder nicht.

Warum ein eigener Rechner?

Es existieren bereits sehr gute Inzuchtkoeffizienten-Rechner, sowohl von Zuchtvereinen als auch online. Diese haben jedoch einen entscheidenden Nachteil:

➡️ Sie funktionieren nur, wenn die Ahnen bereits im jeweiligen System registriert sind.

Doch die Praxis sieht oft anders aus:

  • Man plant eine Verpaarung mit einem ausländischen Hund.
  • Man möchte einen älteren Stammbaum, der digital nicht vorliegt, schnell auswerten.
  • Man möchte spontan einen Inzuchtkoeffizienten oder AVK checken, ohne erst Datenbanken durchsuchen zu müssen.

Genau dafür wurde dieser Rechner entwickelt:
👉 Namen, auch abgekürzt, frei eingeben. Vollständig flexibel, unabhängig vom Zuchtbuch.


✨ Was kann der neue Rechner?

✔ Exakte Berechnung des Inzuchtkoeffizienten (IK) nach Wright

  • Bis zu 6 Generationen
  • Wissenschaftlich korrekt mit Berücksichtigung aller Pfade
  • Visualisierte Pfad-Analyse zur Nachvollziehbarkeit

✔ Berechnung des Ahnenverlustkoeffizienten (AVK)

  • AVK über 3 bis 6 Generationen wählbar
  • Darstellung der doppelten / fehlenden Ahnen

✔ Interaktive Ahnentafel

  • Klick auf ein Feld markiert automatisch das entsprechende Eingabefeld
  • Und umgekehrt: Eingabefeld → markiertes Feld in der Tafel
  • Perfekt zur Orientierung, besonders auf dem Smartphone

✔ Optional mit Fotos

  • Für die ersten vier Generationen können Bilder hochgeladen werden

✔ PDF-Export

Erzeugt eine saubere, zweiseitige PDF-Datei mit:

  • Stammbaum
  • Bildern (falls hochgeladen)
  • IK & AVK
  • Analyse der gemeinsamen Ahnen
  • Listenansicht der Generationen 5 & 6

🔧 Entwicklungsstand

Der Rechner wurde umfangreich getestet und funktioniert stabil. Trotzdem befindet er sich aktuell noch in einer Beta-Version, um in der Praxis weiter verbessert zu werden.

Falls Ungenauigkeiten, technische Probleme oder Verbesserungsideen auftreten, freue ich mich sehr über eine Rückmeldung.

Hier geht es zum Rechner

👉 IK- & AVK-Rechner auf der Seite des VDH Thüringen

👉 E-Mail: stefanie.mahlberg@vdh-thüringen.de

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    Vorwort

    Dieser Artikel beschäftigt sich mit CDDY und IVDD beim Teckel, aber er handelt eigentlich von etwas Größerem. Denn die Art, wie diese Debatte derzeit geführt wird, ist selbst ein Lehrstück über wissenschaftliche Redlichkeit, Deutungshoheit und die Frage, wer als glaubwürdig gilt und wer nicht.

    An der Erarbeitung aktueller Leitlinien zur Chondrodystrophie waren anerkannte, etablierte Wissenschaftler beteiligt. Das ist zunächst einmal ein gutes Zeichen: Hier wurde offenbar mit Fachkompetenz gearbeitet. Bemerkenswert ist jedoch, wie mit denjenigen umgegangen wird, deren Ergebnisse oder Einordnungen der öffentlich propagierten, monokausalen Erzählung widersprechen: Ihnen wird nicht auf der Ebene der Daten widersprochen, sondern ihre Kompetenz, Motivation oder Unabhängigkeit wird pauschal infrage gestellt. Wer differenziert oder mit einer prominenten öffentlichen Position nicht übereinstimmt, gilt schnell als befangen, ideologisch oder gar käuflich.

    Diese Strategie ist nicht neu, und sie ist auch nicht auf eine Seite der Debatte beschränkt. Der Vorwurf, „Rassefans“ seien durch kognitive Verzerrung oder emotionale Bindung an „ihre“ Rasse unfähig, die Sachlage objektiv zu beurteilen, mag im Einzelfall zutreffen, er kann aber ebenso gut selbst zum Instrument werden, um unbequeme Evidenz oder abweichende Fachmeinungen zu delegitimieren, ohne sich mit ihnen inhaltlich auseinandersetzen zu müssen. Bias ist keine Einbahnstraße. Wer anderen vorwirft, aus emotionaler oder wirtschaftlicher Nähe zur Sache heraus zu argumentieren, sollte sich derselben Frage stellen: Welche eigene Position, welches eigene Interesse, welche eigene Vorannahme steht hinter der eigenen Einordnung? Eine Kritik an Bias, die selbst nicht reflektiert, disqualifiziert sich nicht automatisch, aber sie verdient dieselbe kritische Prüfung, die sie bei anderen einfordert.

    Der Teckel eignet sich für diese Auseinandersetzung besonders gut: Er ist medial präsent, emotional aufgeladen, und sein Erscheinungsbild lässt sich plakativ auf einen einzelnen Genort reduzieren. Das macht ihn zu einem idealen Fallbeispiel, aber eben auch zu einer Projektionsfläche. Die eigentliche Auseinandersetzung reicht über die Rasse weit hinaus: Es geht um die grundsätzliche Frage, ob und wie die organisierte, rassespezifische Hundezucht in ihrer heutigen Form fortbestehen kann und soll. Wird diese Grundsatzdebatte am Beispiel einer einzelnen, besonders sichtbaren Rasse geführt, ist der Teckel weniger Gegenstand als Stellvertreter – ein Umstand, der die Debatte für jeden Zuchtverein und jede Rasse relevant macht, unabhängig davon, ob CDDY oder FGF4-Retrogene dort überhaupt eine Rolle spielen.

    Genau deshalb lohnt sich der nüchterne Blick auf die Daten, den dieser Artikel versucht – nicht um eine Seite zu bestätigen, sondern um der Versuchung zu widerstehen, eine komplexe, multifaktorielle Erkrankung zum Symbol einer größeren, längst ideologisch geführten Auseinandersetzung zu machen.

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