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Online-Seminar der VDH-Akademie: Erste Hilfe beim Hund

Der VDH bietet im November ein praxisnahes Online-Seminar an, das sich speziell an Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer richtet.
Die Veranstaltung vermittelt grundlegendes Wissen zur Ersten Hilfe und hilft dabei, in Notfallsituationen sicher und souverän reagieren zu können.

Erste Hilfe beim Hund – Was sollten Hundebesitzer wissen?

27. November 2025 · 18:30–20:00 Uhr

Im Basisseminar werden zentrale Inhalte rund um Notfälle beim Hund anschaulich erläutert. Behandelt werden unter anderem:

  • Vitalparameter beim Hund – Normalwerte und Messmethoden
  • Bedeutung veränderter Vitalwerte
  • Hausapotheke & Erste-Hilfe-Set – sinnvolle Ausstattung
  • Basic Life Support – Maßnahmen bei Kreislaufstillstand
  • Vorstellung und Einordnung häufiger Notfallsituationen

Teilnahmegebühr: 39 Euro (inkl. MwSt.)

Anmeldefrist: 25. November 2025


Zur Anmeldung >


Veranstalter:
VDH Service GmbH
Westfalendamm 174 · 44041 Dortmund · Germany
Telefon: +49 (0) 231 565 00-0 · E-Mail: info@vdh.de
www.vdh.de

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    Dieser Artikel beschäftigt sich mit CDDY und IVDD beim Teckel, aber er handelt eigentlich von etwas Größerem. Denn die Art, wie diese Debatte derzeit geführt wird, ist selbst ein Lehrstück über wissenschaftliche Redlichkeit, Deutungshoheit und die Frage, wer als glaubwürdig gilt und wer nicht.

    An der Erarbeitung aktueller Leitlinien zur Chondrodystrophie waren anerkannte, etablierte Wissenschaftler beteiligt. Das ist zunächst einmal ein gutes Zeichen: Hier wurde offenbar mit Fachkompetenz gearbeitet. Bemerkenswert ist jedoch, wie mit denjenigen umgegangen wird, deren Ergebnisse oder Einordnungen der öffentlich propagierten, monokausalen Erzählung widersprechen: Ihnen wird nicht auf der Ebene der Daten widersprochen, sondern ihre Kompetenz, Motivation oder Unabhängigkeit wird pauschal infrage gestellt. Wer differenziert oder mit einer prominenten öffentlichen Position nicht übereinstimmt, gilt schnell als befangen, ideologisch oder gar käuflich.

    Diese Strategie ist nicht neu, und sie ist auch nicht auf eine Seite der Debatte beschränkt. Der Vorwurf, „Rassefans“ seien durch kognitive Verzerrung oder emotionale Bindung an „ihre“ Rasse unfähig, die Sachlage objektiv zu beurteilen, mag im Einzelfall zutreffen, er kann aber ebenso gut selbst zum Instrument werden, um unbequeme Evidenz oder abweichende Fachmeinungen zu delegitimieren, ohne sich mit ihnen inhaltlich auseinandersetzen zu müssen. Bias ist keine Einbahnstraße. Wer anderen vorwirft, aus emotionaler oder wirtschaftlicher Nähe zur Sache heraus zu argumentieren, sollte sich derselben Frage stellen: Welche eigene Position, welches eigene Interesse, welche eigene Vorannahme steht hinter der eigenen Einordnung? Eine Kritik an Bias, die selbst nicht reflektiert, disqualifiziert sich nicht automatisch, aber sie verdient dieselbe kritische Prüfung, die sie bei anderen einfordert.

    Der Teckel eignet sich für diese Auseinandersetzung besonders gut: Er ist medial präsent, emotional aufgeladen, und sein Erscheinungsbild lässt sich plakativ auf einen einzelnen Genort reduzieren. Das macht ihn zu einem idealen Fallbeispiel, aber eben auch zu einer Projektionsfläche. Die eigentliche Auseinandersetzung reicht über die Rasse weit hinaus: Es geht um die grundsätzliche Frage, ob und wie die organisierte, rassespezifische Hundezucht in ihrer heutigen Form fortbestehen kann und soll. Wird diese Grundsatzdebatte am Beispiel einer einzelnen, besonders sichtbaren Rasse geführt, ist der Teckel weniger Gegenstand als Stellvertreter – ein Umstand, der die Debatte für jeden Zuchtverein und jede Rasse relevant macht, unabhängig davon, ob CDDY oder FGF4-Retrogene dort überhaupt eine Rolle spielen.

    Genau deshalb lohnt sich der nüchterne Blick auf die Daten, den dieser Artikel versucht – nicht um eine Seite zu bestätigen, sondern um der Versuchung zu widerstehen, eine komplexe, multifaktorielle Erkrankung zum Symbol einer größeren, längst ideologisch geführten Auseinandersetzung zu machen.

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